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VIER MÖGLICHKEITEN, KREISLAUFWIRTSCHAFT SCHON HEUTE ZU INTEGRIEREN

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  • Kreislaufwirtschaft beginnt mit Ihrer Produktauswahl, die CO2-Fußabdruck, Produktleistung und Langlebigkeit beeinflusst.​

     

  • Durch die Wahl besserer Materialien und die Gestaltung langlebiger Produkte wird der CO2-Fußabdruck reduziert.​

 
  • Eine Produktentwicklung mit Blick auf einfache Verlegung und ein zweites Produktleben sorgt dafür, dass Materialien länger im Einsatz bleiben weniger Abfall entsteht.​

Designentscheidungen fördern Kreislaufwirtschaft. Für Architekten und Designer haben die bei der Planung getroffenen Produktentscheidungen direkten Einfluss auf CO2-Fußabdruck, Materialverbrauch und Langlebigkeit.​

Da der Großteil des CO2-Fußabdrucks eines Produkts davon abhängt, wie es hergestellt wird und wie lange es genutzt wird, ist Kreislaufwirtschaft einer der wirksamsten Wege, um die Auswirkungen über den gesamten Lebenszyklus hinweg zu verringern.​

Die gute Nachricht? Sie müssen nicht auf neue Technologien oder die perfekten Bedingungen warten. Sie können schon heute damit beginnen, zirkuläre Lösungen zu wählen. Hier sind vier Möglichkeiten, wie Sie das tun können:​

 

© Christopher Payne / Esto

1. Bevorzugen Sie Produkte mit einem höheren Anteil an recycelten und biobasierten Inhaltsstoffen ​

Die Materialauswahl ist einer der schnellsten Wege, den CO2-Fußabdruck Ihrer Projekte zu verringern. Recycelte Anteile, um Kohlenstoff im Kreislauf zu halten, statt neuen zu erzeugen, und biobasierte Materialien, um ihn auf natürliche Weise zu binden. Beides trägt dazu bei, um den Bedarf an fossilen und neuen Rohstoffen zu verringern.​

  • ​Warum das wichtig ist: Der größte Teil der CO2-Emissionen entsteht bereits in der Rohstoffphase. Die Wahl besserer Rohmaterialien senkt den CO2-Fußabdruck vom ersten Tag an. Und das ohne Kompromisse hinsichtlich Design oder Leistung.​
  • Worauf Sie achten sollten: Recycelte und biobasierte Materialien sowie transparente Angaben, über Herkunft und Auswirkungen.​
nora by Interface rubber flooring in school lobby area with teachers
© Ridgelight Studio Photography

2. Setzen Sie auf Langlebigkeit

Zirkuläres Design bedeutet, Räume zu schaffen, die auf Langlebigkeit ausgelegt sind. Produkte, die auf lange Nutzungsdauer, Ausbesserung oder Wiederverwendung ausgelegt sind, bedeuten weniger Austausch und geringere Ausfallzeiten.​

  • Warum das wichtig ist: Langlebige Produkte bedeuten weniger Austausch, weniger Abfall und einen geringeren CO2-Fußabdruck über den gesamten Lebenszyklus. Das bedeutet minimale Beeinträchtigungen für die Raumnutzer.​
  • Worauf zu achten ist: Langlebigkeit und Flexibilität, die Möglichkeit der Instandhaltung statt Austausch sowie einfache Pflege kennzeichnen Produkte, die auf Langlebigkeit ausgelegt sind.​

3. Denken Sie beim Rückbau an Erneuerung ​

Eine vorausschauende Planung für die Zukunft ist Teil zirkulären Denkens. Programme zur Rücknahme, Wiederverwendung oder zum Recycling sorgen dafür, dass Bodenbeläge im Einsatz bleiben. Und gar nicht erst zu Abfall werden.​

  • Warum das wichtig ist: Eine auf das Ende der Nutzungsdauer ausgerichtete Planung hilft, den Kreislauf zu schließen, Materialien im Kreislauf zu halten und die Emissionen zu verringern.​
  • Worauf zu achten ist:  Rücknahmeprogramme des Herstellers, regionale Partnerschaften für Recycling oder Wiederverwendung sowie Produkte, die für den Rückbau konzipiert sind.​

4. Entscheiden Sie sich für einfache Verlegung und Rückbau

Entscheidungen zur Verlegung beeinflussen den gesamten Lebenszyklus eines Produkts. Klebstofffreie oder klebstoffarme Systeme erleichtern die Verlegung, den Rückbau sowie die Wiederverwendung von Materialien.​

  • Warum das wichtig ist: Eine einfache Verlegung reduziert Abfall. Weniger Chemikalien bedeuten eine verbesserte Raumluftqualität. Dies reduziert Austauschzyklen und langfristige Betriebskosten.
  • Worauf Sie achten sollten: Modulare Systeme ohne flüssigen Klebstoff, die für einfachen Rückbau und minimale Störungen ausgelegt sind.​


Von der Idee bis zur Entscheidung

Zirkularität beginnt mit gutem Design. Und setzt sich mit Ihrer Produktauswahl fort.​

Ihre Entscheidungen – auf Basis von Materialien, Langlebigkeit, Verlegung und Nutzungsende – haben einen Einfluss auf die Gestaltung von funktionalen Räumen und gleichzeitig auf das Klima.​

Denn gutes Design endet nicht, es entwickelt sich weiter. Um noch stärker zurückzukommen. Und mit den richtigen Entscheidungen ist Kreislaufwirtschaft nicht nur möglich. Sie findet bereits statt.​